Die Bremen V

Am 8. Januar 1958 wurde die Pasteur von Bremerhaven nach Bremen zur Vulkan Werft geschleppt, wo der Umbau der Pasteur zur Bremen am 10. Januar 1958 begann. Nach einer Werftliegezeit von 500 Tagen verließ die Bremen am 23.Mai 1959 die Bremer Vulkan Werft. Im Bremerhavener Lloyddock wurden die Restarbeiten, wie der Unterwasseranstrich, Überholung der Schrauben sowie der Einbau der Stabilisatoren ausgeführt.
Am Freitag den 3. Juli um 12.35 Uhr wurde die "Bremen" in Höhe des Leuchtturms Hoheweg auf den Namen "Bremen" getauft und in Dienst gestellt.
Mitte der sechziger Jahre wurde es für die Passagierschifffahrt immer schlechter. Die Flugpreise wurden immer billiger und die Auslastung auf den Passagierschiffen wurde immer schlechter. Außerdem häuften sich auf der Bremen die Reparaturen an der Kesselanlage und den Turbinen.
Nach 175 Atlantiküberquerungen und 117 Kreuzfahrten verkaufte Hapag Lloyd die Bremen am 28.Oktober 1971 für 40 Millionen DM nach Griechenland.
Die Bremen traf am 22.Dezember 1971 zum letzten Mal von einer Linienfahrt in Bremerhaven ein.
Am 12. Januar 1972 kehrte die Bremen gegen 8.00 Uhr von Ihrer letzten Silvesterreise an die Columbuskaje zurück.